FAQ

Fragen : Antworten

 

Frage: Was ist ein Balkonkraftwerk?

Antwort: Erstmal sind es kleine Solaranlagen die an Balkonen, auf Flachdächern oder Schrägdächern montiert werden. Sie bestehen aus 1-2 Solarmodulen und einem Wechselrichter. Diese Anlagen können aus bis zu 5 Modulen, je nach Bauweise, und Wechselrichter bestehen. 

 

Frage: Sind 600W bei einem Balkonkraftwerk die Grenze für mich?

Antwort: Bis 800W dürfen Sie den Stecker selbst in die Steckdose stecken. Die gesetzliche Änderung auf 800W ist durch den Bundesrat . Über 800W benötigen Sie einen Elektromeister für den Anschluss Ihrer Anlage am Sicherungskasten, sowie für die Genehmigung beim örtlichen Netzbetreiber

 

Frage: Gibt es unterschiede bei den Solarmodulen?

Antwort: Ja. 

Es gibt Monokristalline Solarzellen. Hier bei handelt es sich um die gängigsten, kostengünstigsten Module. Auf der Rückseite ist meistens eine Folie verklebt und die Solarkabel sind in der Regel eher kurz an diesen Modulen.

Es gibt bifaziale Solarzellen die technisch anders produziert sind. Diese zeichnen sich durch ein verbessertes Schwachlichtverhalten im Vergleich zu anderen Modulen aus. Wenn andere Module keinen Strom mehr produzieren, produziert ein bifaziales Modul noch Strom. Sie haben eine bessere Hitzeverträglichkeit. Der eigentliche Clou, auf der Rückseite ist ebenfalls eine Glasfläche aufgebracht, so dass das Modul von beiden Seiten Strom produziert. Dies führt zu einem bis zu 20% besserem Ertrag im Vergleich zu einfachen Modulen.

Ein weitere Vorteil von Glas ist die längere Haltbarkeit von Modulen im Vergleich zu Glas Folie.

Zudem sind die Abstand hinsichtlich des Brandschutz ebenfalls besser. Bei Glas/Glas Modulen 0,5m und bei Glas/Folie 1,5m Abstand zum Nachbargrundstück

 

Frage: Darf ich ein Balkonkraftwerk selbst aufbauen ?

Antwort: Ja. 

Es gibt keine mir bekannt Vorschrift, dass Sie eine Fachfirma für den Aufbau beauftragen müssen.

 

Frage: Muss ich vor dem Aufbau etwas beachten:

Antwort: Bei Eigentümergemeinschaften müssen die Eigentümer zustimmen. Bei Balkonkraftwerken auf Flachdächern muss die Statik mit berücksichtigt werden, da bestimme Gewichte zur Beschwerung benötigt werden. Die benötigten Gewichte unterscheiden sich, je nachdem wo sie wohnen. Je näher am Meer, desto mehr Gewicht ist erforderlich.

Prüfen Sie ihre Stromleitungen und ob ihre Leitungen den neuen Standards entsprechen. Nur so ist gewährleistet, dass ihre Stromleitungen die Dauerlast eine Balkonkraftwerk aushalten. In den meisten Fällen sind 600W/800W kein Problem, die normalen Hausleitungen halten das der Belastung stand.

Frage: Muss ich die Anlage anmelden?

Antwort: Ja. 

Bis 800 W ist es eine Anmeldung beim Marktstammdatenregister des Bundes. Ab 800 W ist es ein Antrag auf Genehmigung des Netzbetreibers. Dies gelingt nur, wenn sie einen beim Netzbetreiber eingetragenen Elektromeister für die Installation beauftragt haben. 

 

Frage: Brauche ich eine extra Leitung für mein Balkonkraftwerk

Antwort: Bis 800W ist das nicht nötig. Darüber hinaus benötigen Sie eine extra Stromleitung zum Sicherungskasten mit einer extra Sicherung. Sie benötigen daher einen Elektriker.

 

Frage: Kann ich einen Wechselrichter drosseln lassen?

Ja.

Es besteht die Möglichkeit unsere Hoymiles Wechselrichter zu drosseln. Dazu wird der Wechselrichter an einen Rechner angeschlossen und technisch gedrosselt. Für die Öffnung benötigen wir den Wechselrichter vor Ort. 

2000W >> 600W/800W

800W >> 600W

Sie können Hoymiles Wechselrichter auch selbst drosseln. Dazu benötigen Sie den Hoymiles DTU WLite Stick. Wir können für Sie mit Zertifikat drosseln. Dann funktioniert der Stick bei Ihnen zu Haus nicht mehr. Das ist wie eine Sperre. 

Wir verkaufen mittlerweile noch 800W Wechselrichte von AP System. Hier könnnen Sie in der App selber die Drosselung vornehmen.

 

Frage: Plant ihr auch große Anlagen

Ja.

Wir haben eine Kooperation mit der Fa. SmartConnect.NRW und einem Elektromeister. Zudem arbeiten wir mir örtlichen Dachdecker und Gerüstbauern zusammen. Darüber hinaus können wir schlüsselfertige Angebote machen, die dann ein PV Unternehmen umsetzt. 

 

Frage: Übernehmt ihr auch die Anmeldung von Anlagen bis 800W?

 

Wir melden Ihre Anlage beim örtlichen Netzbetreiber und beim Marktstammdatenregister an. Wir erheben dazu eine einmalige Anmeldegebühr von 100€. Dazu benötigen wir mehrere Angaben von Ihnen. Am Schluss bekommen Sie von uns die Bestätigungsinformationen weitergeleitet.

1. Ein Foto vom Zähler mit erkennbarer Zählernummer und Zählerstand

2. Ihre kompletten Personaldaten einschließlich Geburtsdatum und Ort

3. Bewohnen Sie ein Ein- oder Mehrfamilienhaus?

4. Welche Module und welchen Wechselrichter haben Sie aufgebaut.

 

 

 

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